Bangkok für Genießer: Pad Thai, Boat Noodles und die Garküchen der Stadt

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Bangkok riecht nach Holzkohle, Limette und Chili, und an jeder Ecke brutzelt es. Die thailändische Hauptstadt ist eines der großen Streetfood-Paradiese der Welt, in dem ein einfacher Plastikhocker am Straßenrand oft das beste Essen verspricht.

Was du unbedingt probieren solltest

Der wohl bekannteste Botschafter ist Pad Thai, gebratene Reisnudeln mit Ei, Tamarinde, Erdnüssen und einem Spritzer Limette. Aus kleinen Booten und engen Gassen stammen die intensiven Boat Noodles, eine dunkle, würzige Nudelsuppe in kleinen Portionen. Frisch und feurig kommt Som Tam, der grüne Papayasalat, im Mörser zerstoßen. Und zum süßen Abschluss gehört unbedingt Mango Sticky Rice, klebriger Reis mit Kokosmilch und reifer Mango.

  • Pad Thai: würze selbst nach mit Chili, Zucker und Fischsauce
  • Boat Noodles: ruhig mehrere kleine Schalen bestellen
  • Som Tam: sag, wie scharf du es verträgst
  • Mango Sticky Rice: am besten in der Mango-Saison

Wo du am besten isst

Am Abend verwandelt sich Yaowarat, Bangkoks Chinatown, in ein leuchtendes Meer aus Garküchen mit Meeresfrüchten, Nudeln und süßen Snacks. Tagsüber lohnen Märkte wie der Or Tor Kor, bekannt für tropisches Obst und Currys von hoher Qualität. Auch rund um die Sois im Zentrum findest du an fast jeder Ecke einen Stand.

Ein praktischer Tipp: Suche dir Stände mit langer Schlange und hohem Durchsatz, denn dort ist alles frisch und schnell verkauft. Die handgeschriebenen Schilder sind oft nur auf Thailändisch, in einer Schrift, die für viele Reisende unlesbar bleibt. In diesem Fall fotografierst du die Karte einfach ab und lässt sie übersetzen, damit du weißt, was im Topf steckt und gezielt bestellen kannst.

Trau dich, Neues zu kosten, denn in Bangkok gehört das Probieren zum Reisen einfach dazu.

Beste Reisezeit

November bis Februar ist die kühle Trockenzeit und eindeutig die beste Reisezeit – immer noch warm, aber tagsüber gut zu Fuß erträglich. März bis Mai ist die heiße Jahreszeit und wirklich anstrengend, mit dem Höhepunkt im April rund um Songkran, das Wasserfest zum thailändischen Neujahr. Juni bis Oktober ist Regenzeit, was in der Praxis einen kräftigen Nachmittagsguss bedeutet statt Dauerregen, dafür niedrigere Preise und weniger Andrang. Vegetarier merken sich das neuntägige Festival Tesagan Gin Je im Oktober, wenn Stände mit gelben Fahnen stadtweit rein pflanzlich kochen.

Praktisches vor Ort

BTS Skytrain und MRT sind schnell, günstig und klimatisiert und umgehen den Verkehr, der sonst eine Stunde frisst. Die Chao-Phraya-Expressboote sind der beste Weg in die Altstadt und kosten fast nichts. Taxis fahren nach Taxameter – bestehe darauf oder nutze eine App. Motorradtaxis mit orangefarbenen Westen sind für kurze Strecken die schnellste Lösung. Nimm kleine Scheine mit, denn Stände wechseln große Noten selten. Für Tempel gilt bedeckte Schultern und Knie. Sag phet nit noi für wenig scharf oder mai phet für nicht scharf – und rechne damit, dass „nicht scharf" trotzdem Schärfe hat.