Chiang Mai kulinarisch entdecken – Essen und Reisen im Norden Thailands
Chiang Mai, die alte Lanna-Hauptstadt im Norden Thailands, ist ein Paradies für alle, die mild-würzige und herzhafte Aromen lieben. Anders als in Bangkok schmeckt die Küche hier ruhiger, oft mit fermentierten Noten und reichlich frischen Kräutern aus den Bergen.
Die wichtigsten Gerichte
- Khao Soi: das Wahrzeichen der Stadt – eine cremige Currynudelsuppe auf Kokosbasis mit knusprig frittierten Nudeln obenauf, dazu Limette, eingelegtes Gemüse und Schalotten.
- Sai Ua: würzige nordthailändische Grillwurst mit Zitronengras, Kaffirlimettenblättern und Chili.
- Nam Prik Ong und Nam Prik Num: aromatische Dip-Pasten, die man mit gedämpftem Gemüse und klebrigem Reis genießt.
- Khao Niao: der allgegenwärtige Klebreis, den man mit den Fingern formt.
Wo du essen und bummeln solltest
In der Altstadt innerhalb des quadratischen Wassergrabens reihen sich Tempel, kleine Garküchen und gemütliche Cafés aneinander – ideal für einen Spaziergang am Vormittag. Am Abend lohnt sich das hippe Viertel Nimmanhaemin (Nimman) nahe der Universität, wo moderne Restaurants und Specialty-Coffee-Bars auf traditionelle Stände treffen. Wer den großen Trubel sucht, besucht den Sonntags-Walking-Street entlang der Ratchadamnoen Road.
Ein praktischer Tipp zum Bestellen auf den Märkten: Zeige einfach auf das, was andere Gäste essen, und sage dazu „mai phet" (nicht scharf) oder „phet nit noi" (etwas scharf), wenn du die Schärfe steuern willst. An Garküchen zahlst du meist bar und in kleinen Scheinen.
Die meisten lokalen Speisekarten in Chiang Mai sind nur auf Thailändisch geschrieben und oft ohne lateinische Umschrift – ein schnelles Foto der Karte zum Übersetzen hilft dir enorm, das richtige Gericht zu finden und keine versteckten Spezialitäten zu verpassen.
Plane mindestens drei bis vier Tage ein, kombiniere das Essen mit einem Ausflug in die Berge rund um Doi Suthep und genieße die entspannte, kreative Atmosphäre, für die diese Stadt berühmt ist.